Urlaubsvorbereitungen

Nächstes Wochenende stehen familiäre Verpflichtungen an, danach die zwei Wochen Sommerferien. Davor gibt es immer noch etwas zu optimieren. Das Hochlegen des unteren Relingsdrahtes beidseitig hinten, der die Winschbedienung und Klemmenbedienung stört. Ohne Schweißarbeiten mittels gespleißter Dyneemaleine mit Schmetterlingsknoten (Bild unten). Oder um das nachzuholen, was die Werft seinerzeit "vergessen" hatte: Das Boot wurde zum leichten Maststellen zwar mit V-Bügel vorne und Rollenuntersetzung am Vorstag geliefert. Der Mast hat aber seitlich keine Führung, was das schnelle Stellen und Legen deutlich erschwert und mit Risiko behaftet. Dazu müssten die Unterwanten auf Höhe des Drehpunktes des Mastfußes geführt werden. Dann bleiben sie über den gesamten Vorgang des Maststellens gespannt und fixieren den Mast seitlich. Der Mast kann dann alleine gelegt und gestellt werden. Dafür hat die Werft sogar spezielle Bügel mit entsprechend augeschweißten Haltern für die Unterwanten. Aber deckseits ist keine Verstärkung vorhanden. Diese hätte beim Bau einlaminiert werden müssen. Nun, die Bügel hatte ich mir letzten Winter von der Werft bestellt -viel günstiger als hier etwas schweißen zu lassen. Jetzt habe ich sie im Deck montiert. Also gemessen, damit sie perfekt stehen. Dann Löcher gebohrt. Die Innenschale von unten größer aufgebohrt, um später Unterlegwinkel montieren zu können. Und dann die Bügel schon einmal provisorisch angeschraubt. Siehe Foto oben. Die rechte der beiden Wanten ist die Unterwant, die später in der Halterung oben auf dem Bügel befestigt wird. Ich muss also noch neue Unterwanten machen lassen. Innen kommen dann V2A Unterlegplatten mit angeschweißtem Winkelblech unter die Schrauben des Haltebügels. Dann werde ich an die Seitenwand ein großes V2A-Blech laminieren, an das wieder zwei Ösen geschweißt sind, die dann mit den Unterlegplatten über gespannte Drähte verbunden sind. Damit wird der Zug, den der Mast auf die Wanten ausübt, perfekt und sicher in den Rumpf eingeleitet. Die Bügel können dann nicht ausbrechen. 

So bestätigt sich das Vorurteil: 4 Stunden Arbeit, 1 Stunde segeln... Aber das nächste Mal steht dann wieder Fahrtensegeln an. Dieses Jahr wollen wir nach Ameland. So der Windgott will und die bisherigen Starkwinde aussetzt. Auch dieses Wochenende waren 4-6 Bft.

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