Ameland -zwischen Waddenzee und Kommerz

Strida sei Dank ging es heute um die Entdeckung des Ostens von Ameland. Muss ich erwähnen, dass auch der Wind drehte und von Osten mit guten 3Bft blies, später zunehmend? Und dass der Osten durch deutliche Steigungen geprägt ist, weil Dünengebiet? 

Die Anstrengung hat das Schicksal aber mit dem Watt von seiner schönsten Seite belohnt -Niedrigwasser. Ein fantastisches Schauspiel sich abwechselnder Trockengebiete und Wasserläufe. Bei strahlender Sonne und blauem Himmel. Schöner geht nicht.

Leider trifft man hier auch auf immer umstrittene Entscheidungen zwischen Kommerz und Natur: Zwei Gasbohrinseln liegen unmittelbar vor der Küste nordseeseits. Deutliche Mahnmale, die reinen Naturgenuß nicht aufkommen lassen. 

Die Dünen selbst und der kilometerlange Strand könnten schöner nicht sein. Feinkörnigster Sand verwöhnt die Füße, die ihn betreten. Möwen ziehen zwischen Brut und Nahrungssuche über unseren Köpfen. Viele Wattbewohner tummeln sich in Schutzzonen, die per Fahrrad und zu Fuß erkundet werden können, regelmäßig durch konsumgerechte Infotafeln ergänzt. Wo sonst gibt es öffentliche Fahraddpumpen, angekettet an die zahlreichen Abstellplätze? Auf dem Aussichtspunkt oben auf der höchsten Düne erschließt sich ein Rundumblick, der die Sandbarre des Gatts zu Schiermonnikoog genauso umfasst, wie hinter dem Watt das holländische Festland.

Auf dem Rückweg ein Halt in einem der typischen holländischen Strandcafés mit Cappucino und Poffertjes. Und wieder neigt sich ein erfüllter Urlaubstag dem Sonnenuntergang zu.

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