Back in Friesland

Kurz vor Hochwasser, das fast genau um 12 Uhr anstand, hieß es Abschied nehmen und Schiermonnikoog hinter uns lassen. Motormäßig, da der Wind natürlich gegenan kam. Die Distanz nach Lauwersoog ist nicht nennenswert -gut eine Stunde Fahrt. Der Höhepunkt des Tages wartete dann ca 200 m vor der Zufahrt zur Schleuse: Ein Schweinswal schwamm mit Jungtier seitlich von uns. Ein tolles Bild und eine der schönsten Erinnerungen des Urlaubs. Klein und diesen typischen Bogen schwimmend. Einfach überwältigend...

Da es bei unserer Ankunft erst kurz nach Hochwasser war mussten wir geschätzt etwas über 2m herunterschleusen. Immer wieder aufregend eine unbekannte Schleuse zu befahren. 

Das Lauwersmeer selbst ist ein Naturschutzgebiet. Da Lauwersoog vom Wasser betrachtet nichts Auffälliges bot, sind wir direkt in den Süden weiter gefahren. Der Wind wehte schwach, mit beiden Segeln reichte es für 2,5 - 3,5 kn. Gemütliches Genusssegeln. Vorbei an Schwankolonien, von Pferdeherden gesäumten Wiesen und etlichen Sorten von Reihern, Enten und Gänsen. Ab dem südlichen Ende musste dann wieder motort werden - eine Schleuse und vier Brücken warteten auf uns.

Gegen 17 Uhr machten wir in Dokkum fest -angeblich Hollands nördlichster Stadt. Wir haben einen bezaubernden Liegeplatz direkt am Rand der alten Stadtmauern bekommen. Und Zeit, einen ersten Blick in die Stadt zu werfen. Diese zeigt sich von einer ausgezeichneten Schönheit. Extrem viele gepflegte alte Häuser, dazwischen städtebauliche Höhepunkte wie altes Waaghaus, alte Kirche und historisches  Rathaus. Dazu zwei Mühlen auf dem alten Stadtwall platziert, sehr pitturesk, zumal die Sonne unseren Weg säumte.

So geht ein weiterer, schöner Urlaubstag zu Ende. Morgen wartet dann Leeuwarden auf uns.

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