Vom Winde verweht

Der letzte genußreiche Urlaubstag vor der Heimfahrt nach Lemmer morgen. Windig wie zuvor bläst es mit +/- 5 Bft. Entspannt ausschlafen, gemütlich frühstücken und dann ab auf die Räder. 15 Minuten Radfahrt durchs Grüne werden belohnt mit gut 2 abwechslungsreichen Stunden im Besucherzentrum des Naturparks und diesem angegliederten friesischen Landwirtschaftsmuseum. Natur- und Kulturgeschichte für alle Sinne: Zum Ansehen und Zuhören, Anfassen und Mitmachen. Moderne, abwechslungsreiche Museumspräsentation, die themenunabhängig anspricht und anreizt teilzunehmen.

Dann wieder aufs Rad und auf engsten Radwegen durchs Fenn. Das Windrad auf dem Eingangsfoto schöpft Wasser in einen Kanal. Wir machen Halt bei einem riesigen hochsitzartigen Beobachtungsturm und zwei am Ufer versteckten Vogelbeobachtungshütten. Selbst dort innen haben Schwalben ihr Nest aufgeschlagen und jeweils drei Junge schreien gierig. Die Eltern zögern erst, an uns vorbei zu fliegen, setzen dann aber ihre Fütterungsflüge fort. Eine Kolonnie weißer Kraniche hat Schutz vor dem Sturm am Ufer in Büschen und niedrigen Bäumen gesucht, verschiedenste Enten- und Gänsearten bevölkern den Rand des Wassers. Die meisten Vögel haben sich vor dem Wind in dichtes Gehölz geflüchtet, für uns unsichtbar. Zwei junge Kormorane sitzen im Wasser auf Holzstümpfen, ununterbrochen klingen fremde Vogelrufe aus dem Gehölz.

Als wir wieder zurück sind ist am Hafenrand die Vorbereitung für ein Volleyballturnier auf sieben schnell errichteten Feldern in vollem Gange. Die Musik des anschließenden Festes begleitet uns durch den Abend. Es ist immer etwas los, in Friesland!

Für gestern nachgereicht, da der Download versagte
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