Windlos in Enkhuizen

Nein, es war kein Wind angesagt. Aber das ist ja kein Grund nicht andere Ufer anzulaufen. Also raus durch die Schleuse, Pinnenpilot an und aufs Vordeck vor den Mücken flüchten. Dort vier Stunden genießen, Wellenrauschen in den Ohren, die große Leere vor einem. Ein selten dunstiges Wetter, trotz der Sonne, die mit dem Himmelblau um die Wette strahlt. Irgendwann rollt eine Serie von ein paar größeren Wellen aus dem Nichts unter uns durch. Der markante Kirchturm von Enkhuizen kommt immer näher und schon um 14 Uhr liegen wir 18 sm später festgemacht im Compagnieshaven. Ein leckeres Eis versüßt den obligatorischen Stadtrundgang bei höchstsommerlich heißem Wetter. Abendessen immer in der alten Räucherei, wo es für uns den frischesten Fisch zu günstigen Preisen gibt. So entspannt sich Geist und Seele perfekt in holländischer Gemütlichkeit.

Der nächste Morgen startet herbstlich nass. Die Sonne müht sich schon früh, sie zu beseitigen, aber es dauert lange, bis es soweit ist. Die Rückfahrt entspricht der Hinfahrt: Aus den vorhergesagten 3 Bft verschwinden 2-3 bft und der Pinnenpilot weist dem Motor seinen Weg zurück. 

Ein wundervoll entspanntes Wochenende geht zu Ende und trägt die Vorfreude auf das nächste schon in sich. 

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