Randmeeretour II

Typisch Holland...
Typisch Holland...

Sommer im April, anders kann man den heutigen Tag nicht beschreiben. Sonne von Sonnenaufgang bis jetzt. Und nicht nur Sonne, nein, auch die Hitze war dabei. Teilweise unerträglich, wenn der Wind keine Kühlung verschaffte. Und dazu die typischen Invasionen von Fliegen/Mücken/Stechmücken. Völlig verrückt. Wie der Wind, der heute alles tat, außer sich an die Vorhersage zu halten. So wurde es eine bunte Mischung aus Motoren, Segeln, Segeln mit Motorhilfe. Bis zu 6 kn in einer der vielen harten Böen. Von 8.40 bis 17.15 Uhr unterwegs, dem wieder völlig zuverlässigen Pinnenpiloten sei Dank mit extremer Entspannung. So haben wir es bis Huizen geschafft. Früher an der Zuiderzee vor der Eindeichung des Ijsselmeeres wohl ein typisches Fischerdorf, heute normale Stadt mit rekonstruiertem Fischerdorf am Hafenkopf. Und wir hatten das Glück, hier am Rand liegen zu dürfen direkt neben einer alten Holzplattbodenschiffwerft, die in privater Initiative solche alten Schätze pflegt und restauriert (Botter Werft).

Randmeeretour ist Entspannung in der Natur mit Grün an beiden Seiten, flachen Ufern, vielen Motorbooten, deutlich mehr als in Friesland, weil wirkliche Segelfläche hier eher selten ist. Viele Tiere beobachten können. 

Eine solche Tour ist für uns aber auch immer ein kulinarischer Genuß. Das Frühstück mit selbstgebackenen Broten, kräftig und süß, Eierlikörmuffins für unterwegs, oder selbstgebackene Milchbrötchen, Salate und anderes dann Abends. So lässt sich der Tag entspannt im Cockpit genießen, der Sonnenuntergang und Mondaufgang beobachten und ein harmonisch idyllischer Abschluss finden. 

Morgen werden wir sehen, ob wir es bis Enkhuizen schaffen, damit wir Montag, wenn die Heimfahrt ansteht, nur einen normalen Segelschlag nach Lemmer vor uns haben. 

Schwäne säumen die gesamte Strecke
Schwäne säumen die gesamte Strecke
Huizen
Huizen

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