Randmeeretour III

Urk
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Ostersonntag und der erste Teil der Rückfahrt steht an. Huizen liegt etwas über eine Stunde Fahrt vor der Hollandse Brug, die die Randmeere von dem Markermeer trennt - im Fahrtenschnitt von 4 kn gerechnet. Auch heute hatte der Wetterbericht recht, was die Sonne betraf. Leider nur damit. Doch die Sonne war pünktlich noch vor uns auf uns begleitet uns auch jetzt noch, wo wir in Urk sind, nach 20 Uhr, gepaart mit dem Fehlen von jeglichen Wolken. In dieser Hinsicht super Wetter. Aber es blies schon heute morgen mit 4-5 Bft, natürlich gegenan. Motortag war angesagt, das dazu in vielen Kleidungsschichten, denn der kalte Wind fand jede Lücke. Aber genau dazu hat man den Pinnenpiloten. Für lange Fahrten geradeaus, während man geschützt im Cockpit sitzt, heißen Kaffee trinkt und das eine oder andere Ostersüß genießt. Leider ist die Strecke am Südrand des Markermeeres eher eintönig, den Landrand entlang ziert ein Deich, mit Steinblöcken zum Markermeer hin, der weder optisch ansprechend ist, noch die Tierwelt beherbergt, die die Randmeere so abwechslungsreich erscheinen lassen. Aber irgendwas ist ja immer und so motort man sich bis zur Schleuse Lelystadt durch. Hinter diese, im eigentlichen Ijsselmeer, nimmt dann auch sofort die Anzahl der Segler erheblich zu und das Auge kann sich an einer Vielzahl von traditionellen und modernen Bootsformen erfreuen. Dazu Segel in allen Variationen und Farben. 

In Urk haben wir Glück und finden noch einen freien Liegeplatz an einem der Schwimmstege, obwohl der Hafen völlig überfüllt erscheint. Nicht jeder traut sich offensichtlich in die engen Boxengasse. 

Im streng gläubigen Urk ist es verboten Sonntags Geld zu verdienen, also hat nur ein einziges Restaurant auf und es wird auch keine Hafengebühr kassiert. So sitzen wir jetzt hier, genießen Sonnenuntergang und Osterlamm und freuen uns über eine bislang entspannte Ostertour. 

Urk
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