Randmeeretour IV

Abschied von Urk
Abschied von Urk

Der Abschlusstag musste also zurück nach Lemmer führen. Die angesagten 4-6 Bft aus Ost gaben wenig Hoffnung, mehr als die Hälfte der Strecke Segeln zu können. Aber jede Meile zählt! Also auf, um 8.10 Uhr gings los. Noch im Hafen das Groß gesetzt, an die Untiefekurve motort, dann begann ein heißer Ritt im Stakkatotakt: Kurze 4 Bft, Bö mit 5 oder 6 Bft. Im Anfangs optimalen Winkel peitschte der Wind uns mit bis zu 6 kn voran, minutenlang mit über 5 kn, immer wieder. Erstes Reff, als die 5er Böen heftiger und der 4er Wind dazwischen konstanter wurde. Dann ging auch das nicht mehr. Also zweites Reff. Perfekter Ruderdruck und der Speed änderte sich nicht. Auch hier trieb es uns mit über 5 Bft über das Ijsselmeer. Ein Frachter kam uns bedrohlich nahe, also fuhren wir erstmals zwischen die Windräderreihen. Hart am Wind mit flach getrimmmten Segeln schoben wir uns Meile um Meile Lemmer entgegen. Und es passte perfekt. In unter 3 Stunden waren wir am Ende der Lemmerbucht und motorten das Reststück zur Schleuse. Die Sonne brannte heiß, aber der Wind ließ uns die dicken Kleidungsstücke anbehalten. Es war ein toller Abschluss eines erholsamen Kurztripps zu den Randmeeren. Und das wärmste Ostern, an das ich mich erinnern kann. Jetzt wird erstmal wieder Sonnenschutz und Fliegennetze eingepackt, die nächste Tour steht schon am Maifeiertag an. 

Zweites Reff...
Zweites Reff...

Kommentar schreiben

Kommentare: 0